Armete, Visierhelme

Als Armet wird ein Visierhelm italienischen Ursprungs bezeichnet, der um 1420 aus der Hundsgugel entstand. Die eng anliegende Helmglocke des Armets mündete in einen schmalen Nackenstreifen, an dem eine Stielscheibe angebracht war.

Deutscher Armet 1470-90

Deutscher Armet 1470-90

Detail 401,00 € Vorrätig

Visierhelm um 1340

Visierhelm um 1340

Detail 155,00 € 12 Wochen

Geschlossener Visierhelm

Geschlossener Visierhelm

Detail 176,00 € 12 Wochen

Visierhelm um 1380

Visierhelm um 1380

Detail 274,00 € 8 Wochen

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An der Glocke hingen zwei große Backenstücke in Scharnieren, zudem war an ihr ein aufschlächtiges Kantenvisier mit Drehbolzen befestigt. Die Backenstücke wurden auf der Vorderseite verschlossen und bildeten auf diese Weise ein Kinnreff. Zu einem Armet wurde häufig ein als Hals- und Kinnschutz dienender Bart getragen, der mit Lederriemen im Nackenbereich verschnallt wurde. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts gingen aus dem Armet der Deutsche Visierhelm und der Geschlossene Helm hervor. Auch der um 1525 entwickelte Mantelhelm leitet sich vom Armet ab.

Beratung: Fragen & Antworten

Was ist der Unterschied zwischen industriell gewalzter und handgeschmiedeter Klinge?

Im Fall von Handgeschmiedeter Klinge nimmt unser Schmied den bereits gewalzten Federstahl und schmiedet ihn mit der Hand auf dem Amboss oder unter dem Fallhammer. Durch das Schmieden wird der stahl mehr verdichtet. Bei industriell gewalzten Federstahlklingen wird die Stahlplatte auf Streifen unter Fallschere geschnitten, dann werden sie geschliffen oder gefräst und ohne weiteres Schmieden direkt in den Glühofen gegeben und im Ölbad gehärtet. Die Eigenschaften beider Verarbeitungen unterscheiden sich voneinander nicht viel, da das industrielle Walzen schon sehr gut ist. Auf geschmiedeten Klingen bleiben in der Regel Schmiedespuren, die ihnen ein authentisches und einzigartiges Aussehen verleihen.

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