Cotte und schlichtes Kleid

Eine Cottewar ein der Tunika ähnliches langärmeliges Schlupfkleid, das im Mittelalter von Männern und Frauen getragen wurde. Die Cotte war gefertigt aus Wolle, Leinen oder Seide. Der Schnitt war einfach und bestand aus rechteckiger Vorder- und Rückseite mit eingesetzten Keilen auf Hüfthöhe (Geren), die dem Gewand die Weite geben.

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Cotte und schlichtes Kleid

Die Cotte wurde über dem Unterkleid und unter dem Surcot getragen, wobei Rocksaum, Ärmelbündchen und Halsausschnitt der Cotte sichtbar blieben und deswegen häufig mit Borten und Stickereien verziert waren. Der Halsausschnitt für das Einschlupfen in die Cotte wurde meistens vorne in der Mitte getragen und durch einen Fürspan geschlossen.

Die Cotten der Frauen waren knöchel- oder bodenlang, während die Länge bei Männern je nach Epoche von bis zur Mitte der Oberschenkel reichend bis zu knöchellang variierte. Ab dem 12. Jahrhundert gab es für die Damen Varianten, die tailliert geschnitten und mit angeschrägten, eingepassten Ärmeln versehen waren, die im unteren Ärmelteil eng anlagen. Diese Variante wurde durch die Verstärkung der weiblichen Reize als "sündig" empfunden.

Beratung: Fragen & Antworten

Was ist der Unterschied zwischen industriell gewalzter und handgeschmiedeter Klinge?

Im Fall von Handgeschmiedeter Klinge nimmt unser Schmied den bereits gewalzten Federstahl und schmiedet ihn mit der Hand auf dem Amboss oder unter dem Fallhammer. Durch das Schmieden wird der stahl mehr verdichtet. Bei industriell gewalzten Federstahlklingen wird die Stahlplatte auf Streifen unter Fallschere geschnitten, dann werden sie geschliffen oder gefräst und ohne weiteres Schmieden direkt in den Glühofen gegeben und im Ölbad gehärtet. Die Eigenschaften beider Verarbeitungen unterscheiden sich voneinander nicht viel, da das industrielle Walzen schon sehr gut ist. Auf geschmiedeten Klingen bleiben in der Regel Schmiedespuren, die ihnen ein authentisches und einzigartiges Aussehen verleihen.

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