Ausrüstung für den ungewöhnlich interessanten Kampfsport. Das Sai (釵) oder auch Saigabel ist eine Waffe aus Okinawa, die unter anderem im Kobudo, Karate Verwendung findet. Das Manjisai ist eine Variante des Sai. Die Jitte ist eine dem Sai ähnliche Waffe, welche unter anderem im Koryu trainiert wird. Das Sai ist ähnlich aufgebaut wie eine Gabel oder ein Dreizack und ist kein, wie irrtümlich oft behauptet wird, landwirtschaftliches oder aus dem Fischfang entstandenes Arbeitsgerät.

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  • Artikelnummer: 6138

Sai Stück - Qualitativ hochwertige Saigabel

Der angebene Preis versteht sich für eine Saigabel.

Artikelbeschreibung:

  • 49,5 cm – Gesamtlänge von Tsukagaschira (Knauf) bis Spitze (Saki)
  • 33,0 cm – Länge von Monouchi (Mittelstachel) ab Mitte (Moto) bis Spitze (Saki)
  • 10,0 cm - Länge von Yoko (Seitenstachel der Gabel) ab Mitte (Moto) bis Spitze (Tsume)
  • Gewicht Ca 775 Gramm
  • Hergestelt aus geschmiedetem STahl

Die Mittelzinke ist etwa dreimal so lang wie die beiden äußeren. Die Sai sind je nach Ausführung zwischen 45 cm und 52 cm lang (im besten Fall etwas länger als der Unterarm) und heute meist verchromt oder mattschwarz. Der Schaft ist zumeist rund oder oktagonal. Das Sai existiert in einer Vielzahl von Varianten.

Die einzelnen Teile des Sai haben eigene Namen:

  • Saki (Spitze)
  • Monouchi (Körper) – der lange Schaft
  • Moto (Zentrum) – Kreuz zwischen Körper und Griff
  • Yoku (Flügel) – die Seitenschäfte
  • Tsume (Flügelspitze)
  • Tsuka (Griff)
  • Tsuka-Gashira (Knauf)

Sai werden meist paarweise geführt, wobei hier verschiedene Grifftechniken Anwendung finden. Neben Block-, Schlag- und Stoßtechniken sind auch Klemm- und Entwaffnungstechniken möglich. So kann ein Schwert abgefangen und mit einem gezielten Schlag unter Spannung gebrochen werden. Zudem besteht beim Kampf mit nicht geschliffenen Sai-Gabeln die Möglichkeit, binnen kürzester Zeit mit den Handrücken einen der Flügel und mit dem Daumen an das gegenüberliegende Ende des Zentrums zu greifen. Dies eröffnet dem Kämpfenden die Möglichkeit, einem Kontrahenten Treffer mit dem meist stumpfen Knauf zuzufügen. Der Knauf hatte in historischen Versionen oftmals die Form einer Münze. Damit konnten Sai zwischen die Rippen des Gegners gestoßen und mit einer 90-Grad-Drehung um die Längsachse und dem anschließenden ruckartigen Herausziehen schwere Verletzungen verursacht werden. Das relativ hohe Gewicht der Sai mag sich in einem Kampf negativ auswirken.

Häufig wurde zusätzlich zu den zwei offen getragenen Sai ein drittes Sai verdeckt unter der Kleidung getragen. Beim Angriff konnte so eins der beiden offen getragenen Sai nach dem Gegner geworfen werden, aber weiterhin - durch das Ziehen der verdeckten Sai - mit zwei gezogenen Sai gekämpft werden. Quelle

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