Zweihänder

Als Zweihänder bezeichnet man Schwerter des ausgehenden Spätmittelalters und der Renaissance mit langem Gehilz von ca. 35-50 cm und mehr, die für den zweihändigen Gebrauch gedacht waren. Exemplare des frühen 16. Jh. wogen meist weniger als drei Kilogramm.

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Zweihänder

Die zweihändig geführten Zweihänder entstanden im 14. Jahrhundert als Reaktion auf die verbesserte Leibpanzerung und erlebten im späten Mittelalter eine wahre Blüte, bis schließlich in der Renaissance der allgemein als solcher bekannte Bidenhänder in Verwendung kam. Sie wurden vorwiegend von Landsknechten unter Maximilian I. eingesetzt. Vermutlich war gegen Pikeniere, Lanzenträger und berittene Gegner die hohe Reichweite eines Bidenhänders vorteilhaft.

Beratung: Fragen & Antworten

Wie und aus welchen Materialien werden die Dolche bei Ihnen hergestellt?

Die Dolche werden ungefähr wie folgt hergestellt. Die Grundform der Klinge wird mithilfe von Laser-CNC Maschine geschaffen. Es wird aus Federstahl gebrannt. Der Klingen-Rohling folgt dann in den Fräser, wo die Schneide und Rille gefräst wird. So bearbeitete Klinge wird anschließend in Öl gehärtet und auf die gewünschte Härte temperiert. Dann wird an die Klingenangel die Parierstange und der Knauf befestigt. Der Knauf wird i.d.R. vernietet und der Parier mit Messing hartverlötet. Unter die Griffwicklung aus echtem Rindsleder werden Hartholz-Täfelchen gelegt, damit der Griff genug robust fürs sichere Halten ist. Am Ende bekommen sämtliche stählenden Oberfläche das gewünschte Finish – unter einer Drahtbürste oder eventuelle auch unter Filzscheibe mit Polierpaste.

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