Breitschwerter

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Als Breitschwert bezeichnet man heute umgangssprachlich, im Gegensatz zum Langschwert, vor allem Einhand-Schwerttypen des europäischen Mittelalters, die im Zeitraum vom 10 bis 14 Jh. als Kampfwaffen vornehmlich vom Schwertadel verwendet wurden. „Breitschwert“ ist eine direkte Übersetzung vom englischen broadsword und bezeichnet eigentlich im Deutschen kultur- und epochenunabhängig alle einhändig geführten Schwertformen mit einer relativ breiten, ca. 70 bis 110 cm langen Klinge und einem Gewicht um ca. 1 kg. Darunter fallen vor allem Schwertarten, wie die Schiavona (engl. basket-hilted sword) und mit ihr verwandten Typen. Die ursprüngliche englische Bezeichnung versteht sich als Gegensatz zum smallsword, einer Degenart, und bezieht sich dabei speziell auf ein Schottisches Breitschwert mit Handschutz am Gefäß, welches auch erst nach dem Mittelalter aufkam.

Beratung: Fragen & Antworten

Was ist der Unterschied zwischen industriell gewalzter und handgeschmiedeter Klinge?

Im Fall von Handgeschmiedeter Klinge nimmt unser Schmied den bereits gewalzten Federstahl und schmiedet ihn mit der Hand auf dem Amboss oder unter dem Fallhammer. Durch das Schmieden wird der stahl mehr verdichtet. Bei industriell gewalzten Federstahlklingen wird die Stahlplatte auf Streifen unter Fallschere geschnitten, dann werden sie geschliffen oder gefräst und ohne weiteres Schmieden direkt in den Glühofen gegeben und im Ölbad gehärtet. Die Eigenschaften beider Verarbeitungen unterscheiden sich voneinander nicht viel, da das industrielle Walzen schon sehr gut ist. Auf geschmiedeten Klingen bleiben in der Regel Schmiedespuren, die ihnen ein authentisches und einzigartiges Aussehen verleihen.

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