Morgensterne

Der Morgenstern war eine im Mittelalter und in der frühen Neuzeit gebräuchliche Hiebwaffe. Er war vermutlich ein Abkömmling des antiken Knüppels oder des Dreschflegels. Die klassische Ausführung bestand aus einem bis zu 50 cm langen, kräftigen Holzstab als Griff, an dessen Ende der Kopf, eine schwere Eisenkugel, saß (etwa 8 bis 12 cm im Durchmesser). Diese war mit etwa 1 bis 2 cm langen Spitzen besetzt. Oft war am unteren Ende des Griffs ein Faustriemen befestigt, der verhindern sollte, dass die Waffe im Kampfgetümmel verloren ging.

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Hiebmesser, 14. Jahrhundert

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Streitkolben

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Morgenstern mit Hohlmetallkugel

Morgenstern mit Hohlmetallkugel

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Morgenstern mit Stachelkopf

Morgenstern mit Stachelkopf

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Morgenstern

Morgenstern

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Morgenstern Waffe

Die Handhabung war mit der eines Streithammers oder eines Beils zu vergleichen. Die Waffen, bei denen Eisenkugeln mit Ketten an sehr kurzen Stielen befestigt sind, sind eine Erfindung des Historismus im 19. Jahrhundert. Heutzutage ist es schwierig, eine allgemeine Definition zu finden, welche Waffe genau vom Großteil der Bevölkerung als Morgenstern angesehen wird. Die Verwendung eines Morgensterns galt als „unritterlich“. Der Morgenstern wurde bis in das 17. Jahrhundert hinein verwendet.

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