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Ein Hemdkleid (auch frz. Chemise) ist ein Kleidungsstück, welches vor allem von Frauen getragen wird und ansonsten mit einer Tunika vergleichbar ist. Es wird oft unter der Brust von einem Band oder Durchzug zusammengehalten und fällt ansonsten frei ohne Taillierung.

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Stoffe im Wandel der Zeit: von Leder bis Seide
Stoffe im Wandel der Zeit: von Leder bis Seide
Bookmark iconKostüme, Schuhe usw.

Pro někoho znak společenského postavení, pro jiného způsob, jak přežít mrazivou noc. Oděvní materiály, jako jsou kůže, len nebo kašmír dnes považujeme za tradiční součást šatníků a ani nás nenapadne, že tomu dříve mohlo být jinak. Existovaly však…

Chemise, Hemdkleid

Bereits im Alten Ägypten war das Hemdkleid in Gebrauch. Die Europäische Chemise entwickelte sich aus der römischen Tunika und wurde erst im europäischen Mittelalter sehr beliebt. Frauen trugen Chemisen unter ihren Kleidern, Männer trugen Hemden mit ihren Hosen und bedeckten sie mit Kleidungsstücken wie Dubletten, Roben usw. In jenen Zeiten war es in der Regel das einzige Kleidungsstück, das regelmäßig gewaschen wurde. In westlichen Ländern blieben Frauen-Chemisen in der Mode bis ins frühe 20. Jahrhundert, wo sie von Büstenhalter und Hüftgürtel ersetzt wurden.

Um etwa 1800 ersetzte das Hemdkleid in der Pariser Mode Mieder und Reifrock. Gemäß Vorgabe sollte das Hemdkleid nicht mehr als 250 g aufweisen, wobei Schuhe und Schmuck mit in das Gewicht eingerechnet wurden.