Sai

Das Sai oder auch Saigabel ist eine Waffe aus Okinawa, die unter anderem im Kobudō, Karate Verwendung findet. Sai werden als Waffe u. a. auch im chinesischen Wushu, im indonesischen/malaysischen Silat, im vietnamesischen Co Vo Dao, Vu khi Thuat und im indischen Kalarippayat eingesetzt. Die Mittelzinke ist etwa dreimal so lang wie die beiden äußeren. Die Sai in unserem Angebot von 45 cm bis 55 cm lang. Ihr optimales Sai sollte etwas länger als der Unterarm sein. Die Oberfläche Unsere Sai ist verchromt oder mattschwarz. Der Schaft ist bei allen rund. Die hier angebotenen Sai-Gabeln sind alle aus einem Stück Stahl gefertigt, und sind somit Vollkontakt-tauglich.

Sai 45,5cm

Sai 45,5cm

Detail 31,00 € Vorrätig

Sai 49,5cm schwarz

Sai 49,5cm schwarz

Detail 31,00 € Vorrätig

Sai 49cm

Sai 49cm

Detail 33,00 € Vorrätig

Sai 54,5cm

Sai 54,5cm

Detail 34,00 € Vorrätig

Die Namen von einzelnen Teilen des Sai sind: Saki (Spitze); Monouchi (Körper) – der lange Schaft; Moto (Zentrum) – Kreuz zwischen Körper und Griff; Yoku (Flügel) – die Seitenschäfte; Tsume (Flügelspitze); Tsuka (Griff); Tsuka-Gashira (Knauf)

Sai werden meist paarweise geführt, wobei hier verschiedene Grifftechniken Anwendung finden. Neben Block-, Schlag- und Stoßtechniken sind auch Klemm- und Entwaffnungstechniken möglich. So kann ein Schwert abgefangen und mit einem gezielten Schlag unter Spannung gebrochen werden. Zudem besteht beim Kampf mit nicht geschliffenen Sai-Gabeln die Möglichkeit, in Sekundenbruchteilen den Griff zu wechseln, so dass das Kreuz in der Hand ruht und die Spitze beim Ellbogen ist. Dies eröffnet dem Kämpfenden die Möglichkeit, einem Kontrahenten Treffer mit dem meist stumpfen Knauf zuzufügen. Der Knauf hatte in historischen Versionen oftmals die Form einer Münze. Damit konnten Sai zwischen die Rippen des Gegners gestoßen und mit einer 90-Grad-Drehung um die Längsachse ruckartig herausgezogen werden, was schwere Rippenverletzungen verursacht. Das relativ hohe Gewicht der Sai mag sich in einem Kampf negativ auswirken, dafür sind Sai wesentlich stabiler als Klingenwaffen, was ihrer Rolle als Paradewaffen nur zugutekommt.

Häufig wurde zusätzlich zu den zwei offen getragenen Sai ein drittes Sai verdeckt unter der Kleidung getragen. Beim Angriff konnte so eins der beiden offen getragenen Sai nach dem Gegner geworfen werden, aber weiterhin – durch das Ziehen der verdeckten Sai – mit zwei gezogenen Sai gekämpft werden.

Beratung: Fragen & Antworten

Erlassen Sie bei der Ausfuhr in die Schweiz die Umsatzsteuer?

Da unser Finanzamt sehr streng ist und gerne Ausfuhrbescheinigungen bezweifelt (die Betrüge mit MwSt. sind leider in unserem Land häufig), führen wir nur direkt aus (die Ausfuhr wird ganz von uns organisiert). Unser Logistikpartner ist schon sehr erfahren und ist bei eventuellem Verhandeln im CZ-Behörden sehr hilfsbereit. Es ist nicht darum, dass die die von Kunden selbst organisierten Ausfuhr nicht möglich wäre aber darum, dass wir dann im Fall, wenn unser Finanzamt die Ausfuhrbescheinigung (ausgestellt von einem vom Kunden beauftragten Deklarant und bestätigt vom DE Zoll) in Zweifel zieht (und das kann das Finanzamt noch in 3 Jahren nach der Ausfuhr tun!), müssen wir uns der Sache widmen und den Steuerberater, Anwalt etc. einschalten. Wir haben das schon mehreres Mal erlebt. Diese möglichen Extra-Kosten sind in unseren Preisen gar nicht einkalkuliert. Da das beschriebene Risiko der Extra-Kosten hoch ist, lassen wir eine Ausfuhr in eigener Regie des Käufers vorsichtshalber gar nicht zu und bitten wir um Ihr Verständnis.

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