Bajonetten
Wenn die Munition ausgeht, ist es Zeit für das Bajonett! Bajonette sind Stichwaffen, die von Infanterie im 17. und 18. Jahrhundert als Seitenwehr benutzt wurden. Sie waren am Ende der Schusswaffen mit langem Lauf befestigt. Mit einem Bayonett konnte man sich gegen den Feind verteidigen, wenn seine Munition ausging oder wenn seine Waffe nicht funktionierte. Sie sind am häufigsten auf Springfield-Musketen zu finden, die in den Vereinigten Staaten hergestellt wurden.
Der Name Bajonett ist auf die französische Stadt Bayonne zurückzuführen. Anfangs wurden Bajonette nur einfach Messer, die mit dem Griff in den Gewehrlauf von Musketen und Pistolen gesteckt wurden. Später wurden sie an den Lauf der Waffe fixiert, die erste Versuche hielten aber nicht fest und fielten beim Abfeuern einfach ab. Dieses wurde später von den englischen oder französischen Generälen durch gelöst. Die Bajonette wurden mit einem L-förmigen Bajonetthalter mit einer Nocke am Lauf befestigt.
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