Spatha Gorm

Die Schwertklinge verfügt über eine ausgeprägte Hohlkehle, welche dem Schwert Leichtigkeit verleiht. Sie ist auf die gewünschte Form poliert. Die dekorativen Parierstangen sind jeweils aus drei Teilen gefertigt. Zwei schmale Messingteile und ein dickeres Stahlteil. Das Stahlteil ist durch „X“-Schnitte dekoriert. Die Parierstangen sind nach historischen Modellvorlagen vernietet. Der Knauf ist rund geschleift und vernietet.  Der Griff besteht aus einem 5mm Lederband, das rot gebeizt ist. Er ist mit doppelt verdrahtetem Messingdraht verziert, der den Griff dekorativ in 3 Teile verteilt. Das Schwert ist perfekt für historische Nachstellungen und Schaukampf. Zwei Jahre Garantie. Weitere Infos...

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Artikelnummer: 11527

Spatha Gorm

  • Gesamtlänge 868mm
  • Klingenlänge 693mm
  • Grifflänge, Innenabstand zwischen Knauf uns Parier: 126mm
  • Klingenschnitt am Schutz: 45,85 x 4,25mm
  • Querschnitt der Klinge 10cm vor der Spitze: 31,5 x 3,3mm
  • Stärke der Schlagkante am fotografierten Exemplar 2,25mm
  • Länge der Parierstange 116mm
  • Länge vom Knauf 85mm
  • Die Balance liegt Ca 8cm vorm Parier
  • Griff ist mit rotem Rindsleder und Messingdraht umgewickelt
  • Gewicht 1387 g
  • Verwendete Materialien: Federstahl 54SiCr6, geeignet zum Klingenschmieden, gehärtet auf 54-56 RCW. Die Klinge aus diesem Stahl ist sehr robust.

Die obigen Spezifikationen können von Exemplar zu Exemplar leicht variieren.

Spatha ist ein zweischneidiges Schwert mit einer 70-95cm langen und 4-6cm breiten Klinge. Es diente als Ausgangstyp für spätere mittelalterliche Schwerter und ist dank vielen Ausgrabungsfunden schon seit der Völkerwanderungszeit sehr gut dokumentiert.  Spatha war ein Hiebschwert. Darauf weist auch die Tatsache hin, dass die Spitze meist abgerundet war und ungeeignet zum Stechen. Das Griffstück war eher klein, gefertigt aus Bronze oder Eisen, und mit Knochen oder Elfenbein verziert. Der Knauf war ebenfalls klein und einfach. Diese Schwertform existierte bis zur Mitte des 7. Jahrhunderts (historische Funde deuten jedoch auch auf einen späteren Gebrauch hin). Spatha wurde meist an einem langen Schulterriemen befestigt, später an einem Gürtel. Die Schwertscheide war aus Holz und mit Leder oder Birkenbast überzogen. Einige Griffe waren mit Gold, Silber, Elfenbein und Edelsteinen verziert, meist mit asiatischer Inspiration, was die Kontakte zwischen Ost und West bezeugt.

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