Ersatznocke für Aluminiumpfeile

Die Nocke ist zwar ein kleiner, aber absolut kritischer Teil des Pfeils. Sie überträgt die gesamte Energie von der Sehne auf den Schaft. Wenn sie gebrochen oder beschädigt ist, wird das Schießen unmöglich und gefährlich. Diese Aufstecknocke in transparentem Orange ist speziell für die Reparatur von Aluminiumpfeilen (kompatibel mit Modell 33055) konzipiert. Sie besteht aus widerstandsfähigem Kunststoff, der den Stößen der Sehne standhält, aber gleichzeitig als Sicherheitsmerkmal dient – bei extremer Überlastung bricht die Nocke, nicht der Bogenschaft. Ihre auffällige Farbe hilft dir zudem, den Pfeil im Gras oder tiefen Schnee wiederzufinden. Habe immer ein paar Stück in deinem Servicekoffer, damit dein Training nicht vorzeitig enden muss. Weitere Produktinformationen ...

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Art. Nr.: 33075

Ersatznocke für Aluminiumpfeile – Orange

Installation und Kompatibilität

Dieser Nockentyp ist für das Aufsetzen auf das konische Ende (den verjüngten Teil) eines Aluminiumpfeils konstruiert. Es handelt sich nicht um ein internes Insert, sondern um ein sogenanntes "Glue-on"-System für den Außenkonus. Schneide oder brich die alte beschädigte Nocke vorsichtig ab (wenn sie fest sitzt, kannst du den Kunststoffrest über einer Flamme erwärmen, damit er weich wird, aber achte auf Überhitzung des Aluminiums). Reinige den Konus des Schaftes von alten Kleberresten, trage einen Tropfen Spitzenkleber oder Sekundenkleber auf und schiebe die neue Nocke mit einer drehenden Bewegung auf. Achte darauf, dass die Kerbe der Nocke senkrecht zur Leitfeder (der roten Feder) steht.

Technische Parameter

Material Transparenter Kunststoff
Befestigungsart Aufsteckbar auf Konus (Glue-on)
Farbe Orange
Bestimmung Für Aluminiumpfeile (z.B. Art.-Nr. 33055)

Historischer Kontext: Von Horn zu Kunststoff

Im Mittelalter hatten Bogenschützen nicht den Luxus austauschbarer Kunststoffnocken. Die Kerbe für die Sehne wurde direkt in das Holz des Schaftes geschnitzt (sog. Self-Nock). Damit das Holz beim Abschuss durch die Kraft der Sehne nicht aufsplittert, wurde ein Plättchen aus Horn in die Kerbe geklebt oder das Pfeilende mit in Leim getränktem Leinengarn umwickelt. Die heutigen Kunststoffnocken sind nicht nur sicherer, sondern sorgen vor allem dafür, dass jeder Pfeil die Sehne absolut gleich verlässt (konsistenter Schuss), was bei handgeschnitzten Holzkerben nicht immer der Fall war.

Sicherheitswarnung

Die Nocke ist der am stärksten beanspruchte Teil des Pfeils. Überprüfe sie vor jedem Schuss kurz:

  • Risse: Wenn du siehst, dass die "Ohren" der Nocke weiß geworden sind (Zeichen für Materialspannung) oder einen Riss haben, tausche die Nocke sofort aus. Ein Bruch der Nocke beim Auszug kann zu einem sogenannten "Dry Fire" (Leerschuss) und zur Beschädigung von Bogen und Schütze führen.
  • Sitz: Die Nocke muss auf der Sehne "einklicken" und halten, sich aber gleichzeitig frei bewegen können. Ist sie zu eng, verzieht sie den Schuss. Ist sie zu locker, fällt der Pfeil heraus.

Ich empfehle dir, auch geeigneten Kleber in den Warenkorb zu legen, damit du die Reparatur sofort nach Lieferung durchführen kannst.

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