Wikingerschwert

Ein Wikingerschwert ist ein zweischneidiges, vorwiegend zum Hieb konzipiertes, einhändig geführtes Schwert mit gerader Klinge. Diese Schwertform existierte etwa vom 3. Jahrhundert v. Chr. bis ins 12. Jahrhundert n. Chr. Es ist somit eines der längstlebigen Waffenkonzepte der Weltgeschichte. Auch die volkstümlich so genannten „Wikingerschwerter” fallen in diese Gattung, da sie alle oben genannten Bedingungen erfüllen. Die Form des Hefts ist dagegen nicht Bestandteil der Spatha-Definition.

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Wikingerschwert

Ihren Ursprung hat das Wikingerschwert als Reiterschwert der Kelten, vermutlich speziell der Noriker, wo es sich aus den kürzeren Hieb- und Stichschwertern (die ebenfalls Vorläufer des römischen Gladius waren) entwickelte. Auf dem Umweg über von Rom angeworbene keltische Reitertruppen gelangte die Wikingerschwerter in das Arsenal der römischen Legionen und war im 2. Jahrhundert unter Hadrianus bei den nun regulären Reiterverbänden in Gebrauch. Erst in spätrömischer Zeit fand die Spatha dank ihrer überlegenen Eigenschaften auch verstärkt bei Fußtruppen Verbreitung und löste dort den Gladius ab.

Beratung: Fragen & Antworten

Was ist der Unterschied zwischen industriell gewalzter und handgeschmiedeter Klinge?

Im Fall von Handgeschmiedeter Klinge nimmt unser Schmied den bereits gewalzten Federstahl und schmiedet ihn mit der Hand auf dem Amboss oder unter dem Fallhammer. Durch das Schmieden wird der stahl mehr verdichtet. Bei industriell gewalzten Federstahlklingen wird die Stahlplatte auf Streifen unter Fallschere geschnitten, dann werden sie geschliffen oder gefräst und ohne weiteres Schmieden direkt in den Glühofen gegeben und im Ölbad gehärtet. Die Eigenschaften beider Verarbeitungen unterscheiden sich voneinander nicht viel, da das industrielle Walzen schon sehr gut ist. Auf geschmiedeten Klingen bleiben in der Regel Schmiedespuren, die ihnen ein authentisches und einzigartiges Aussehen verleihen.

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