Schaller

Bei der Schaller handelt es sich um einen spätmittelalterlichen Helmtypus, der in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts aus dem so genannten Eisenhut entstand.

Schweizer Schaller 1450-1500

Schweizer Schaller 1450-1500

Detail 113,00 € Vorrätig

Deutscher Schaller, 1450-1490

Deutscher Schaller, 1450-1490

Detail 145,00 € Vorrätig

Burgund - Schaller II

Burgund - Schaller II

Detail 147,00 € Vorrätig

Offener Schaller

Offener Schaller

Detail 96,00 € 16 Wochen

Počet produktů na stránku: 1 - 9 z 25
Na začátek Předchozí 1 | 2 | 3 Na konec

Schaller

Charakteristisch für die Schaller ist ihre Stromlinienform. Teilweise besitzt sie einen schmalen, direkt in die Vorderseite oder in ein Visier eingeschnittenen Sehschlitz. Die Schaller war bis zum Ende des 15. Jahrhunderts einer der am häufigsten zu einem Feldharnisch getragenen Helme. Insbesondere zu gotischen Rüstungen - benannt nach ihren spätgotischen Stilelementen - stellte die Schaller eine gute Ergänzung dar. Das untere Drittel des Gesichtes wurde durch die Schaller nicht geschützt, sodass vor allem die Ritter zu diesem Helmtypus einen separaten Kinnschutz trugen, der am Brustpanzer angebracht wurde, den so genannten Bart.

Ein Schaller bot einen sehr guten Schutz, schränkte aber in Verbindung mit einem Bart die Atmung ein, so dass viele Helmträger auf den Kinnschutz verzichteten. Aus mehreren Überlieferungen geht hervor, dass diese Leichtsinnigkeit zum Tode des Helmträgers durch einen Treffer im Gesicht führen konnte. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts entwickelte sich aus der Schaller die Sturmhaube.

Beratung: Fragen & Antworten

Was ist der Unterschied zwischen industriell gewalzter und handgeschmiedeter Klinge?

Im Fall von Handgeschmiedeter Klinge nimmt unser Schmied den bereits gewalzten Federstahl und schmiedet ihn mit der Hand auf dem Amboss oder unter dem Fallhammer. Durch das Schmieden wird der stahl mehr verdichtet. Bei industriell gewalzten Federstahlklingen wird die Stahlplatte auf Streifen unter Fallschere geschnitten, dann werden sie geschliffen oder gefräst und ohne weiteres Schmieden direkt in den Glühofen gegeben und im Ölbad gehärtet. Die Eigenschaften beider Verarbeitungen unterscheiden sich voneinander nicht viel, da das industrielle Walzen schon sehr gut ist. Auf geschmiedeten Klingen bleiben in der Regel Schmiedespuren, die ihnen ein authentisches und einzigartiges Aussehen verleihen.

Zur Beratung