Schildbuckel aus Stahl

Unter einem Schildbuckel versteht man eine metallene Kalotte aus Eisen- oder Bronzeblech, welche ursprünglich zum Schutz der Faust auf der Vorderseite des Schildes aufgenietet war. Unter dem Buckel war im Schild ein Griffloch ausgespart, in dem der Träger den Schild an der Schildfessel führte. Weitere Infos...

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Artikelnummer: 594

Schildbuckel aus Stahl mit Bohrungen und Nieten

Verwendung fand der Schildbuckel beispielsweise beim römischen Scutum und bei den Rundschilden im Frühmittelalter. Nach der Einführung des sogenannten „Normannenschildes“ im 11. Jahrhundert, der eine andere Grifftechnik aufwies, kam dem Schildbuckel lediglich eine Dekorationsfunktion zu, bis er im Laufe des Hochmittelalters schließlich völlig verschwand.

Artikelbeschreibung:

  • Durchmesser ca. 19cm
  • Lochinnenmaß vom Schildbuckel ca. 12cm
  • Höhe ca. 6,5cm
  • Materialstärke 2mm
  • Lieferung mit 4 Eisennieten
  • In der Krempe vier Bohrungen Ø 5mm
  • Material: Kohlenstoffstahl
  • Gewicht ca. 0,70 kg

Aus dem 6. Jahrhundert stammt der Schildbuckel aus Eisen - den alten Franken diente er als Handschutz beim Kampf.

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