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Römischer Dura-Europos Dolch mit Scheide, 3. Jh. n. Chr.

Dura-Europos (auch Doura-Europos oder Dura-Europus) war eine befestigte Stadt, die 303 v. Chr. am Ufer des Euphrat (im heutigen Syrien) gegründet und 165 n. Chr. von den Römern erobert wurde. Aufgrund ihrer geografischen Lage an der Kreuzung mehrerer Reiche war sie ein Schmelztiegel von Kulturen und Traditionen. Fast ein Jahrhundert lang blieb sie in römischer Hand, bevor sie 256-257 n. Chr. von den persischen Sassaniden eingenommen wurde. Nach der Eroberung und der Deportation ihrer gesamten Bevölkerung wurde die Stadt verlassen und dem Verfall überlassen, bis sie schließlich unter Schichten von Sand gänzlich verschwand. In den 1920er wurde sie durch Zufall wiederentdeckt und stellte sich als eine unglaublich bedeutende archäologische Ausgrabungsstätte heraus, bei welcher im Laufe der Jahre eine Fülle von jahrhundertelang durch den Wüstensand geschützten Funden zu Tage gebracht wurden von Gemäuern über Fresken bis hin zu den verschiedensten Artefakten und sogar menschlichen Überresten von sassanidischen und römischen Soldaten.

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Römischer Dura-Europos Dolch mit Scheide, 3. Jh. n. Chr.

Römischer Dura-Europos Dolch mit Scheide, 3. Jh. n. Chr.

Römischer Dura-Europos Dolch mit Scheide, 3. Jh. n. Chr.

Der spätrömische Dolch, den wir hier anbieten, basiert auf Fragmenten von metallenen Scheiden-Zierplatten, die bei Ausgrabungen in Dura Europos (1928-1937) und in Budapest, Ungarn, gefunden wurden. Schauseitig ist die rote Holz-/Lederscheide mit einer durchbrochenen, als Thekenbeschlag bezeichneten Messingplatte verziert. Obwohl bis heute nur etwa 200 Exemplare überliefert sind, deuten die Untersuchungserkenntnisse darauf hin, dass diese Art von dekorativen Scheidenbeschlägen sowie die eigenartige, löffelförmige Scheidenform etablierte Merkmale der römischen Messerfutterale des späten 2. bis 4 Jahrhunderts waren. Die Scheide ist außerdem mit zwei Messingringen und einem Lederband ausgestattet. Andere gefundene Thekenbeschläge lassen vermuten, dass solche Scheiden mittels einer Kordel am Gürtel aufgehängt und horizontal getragen wurden, wobei das ungewöhnliche Endstück als Gegengewicht zum Dolchgriff diente.

Da der Dura-Dolch selbst nicht mehr erhalten ist, basiert diese Rekonstruktion auf Klingen und Griffteilen von überlieferten bzw. teilweise überlieferten Exemplaren aus dem 3. Jh. (gefunden u.a. in Ungarn, Dänemark und der Schweiz). Anders als beim breiten, zweischneidigen Pugio der frühen römischen Kaiserzeit ist die Klinge hier viel schmaler und hat eine einzige, gebogene Schneide und einen leicht abgewinkelten Rücken. Sie ist aus Federstahl EN45 gefertigt und nicht geschärft. Das Griffstück besteht aus Holz, Zwinge und Knauf sind aus Messing. Interessanterweise zeigt die Griffkappe gewisse Ähnlichkeiten mit den Knäufen, die später zur Völkerwanderungsund Wikingerzeit bei manchen Sax-Messern verwendet wurden.

Es wird darauf hingewiesen, dass dieser Römerdolch nicht schaukampftauglich ist. Es ist als Sammlerstück bzw. Dekorationsobjekt konzipiert und auch als Requisit hervorragend geeignet, z.B. zur Vervollständigung Deines Kostüms. Dieses fein gearbeitete Stück römischer Geschichte wird Deine Darstellung eines Legionärs der späten römischen Kaiserzeit noch authentischer wirken lassen.

  • Material: Klinge aus Federstahl EN45 (Rostender Kohlenstoffstahl), Holzgriff, Zwinge und Knauf aus gegossenem Messing
  • Gesamtlänge: ca. 31,5 cm
  • Klingenlänge: ca. 19,5 cm
  • Grifflänge: ca. 12 cm
  • Klingenstärke: ca. 4 mm / 3 mm (Schneidkanten ca. 1 mm)
  • Max. Klingenbreite: ca. 2,2 cm
  • Inkl. Holzscheide mit Bezug aus rotem Leder, Beschläge und Trageringe aus Messing
  • Gewicht ohne Scheide: ca. 207 g
  • Gewicht mit Scheide: ca. 342 g
  • Die obigen Spezifikationen können von Exemplar zu Exemplar leicht variieren.

Der hier verwendete Stahl ist nicht rostfrei und kann eventuell leichte Korrosionsspuren aufweisen. Wir empfehlen, die Klinge regelmäßig zu pflegen, z.B. mit Ballistol, einem Universalöl, das sich zur Erhaltung von Stahlwaren hervorragend eignet.

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