Degenbrecher, Renaissancedolch um 1600

Dieser Degenbrecher geht aus mehreren Museumsoriginalen hervor. Diese einzigartige Dolchreplik wird in der linken Hand mit den Zinken der Klinge nach unten gehalten und so verwendet, um die Klinge eines Gegners zu fangen und zu klemmen. Weitere Infos...

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Degenbrecher, Renaissancedolch um 1600

Der Dolch ist optional mit einer lederbezogenen Holzscheide mit Mund- und Ortblech aus Metall erhältlich.

  • Gesamtlänge: 42cm
  • Länge der Parierstange: 19,8cm
  • Die Tiefe der gefeilten Zinken in der Klinge: 25mm
  • Klingenstärke: 4,33mm
  • Klingenbreite am Parier: 48,74mm
  • Länge vom Knauf: 49mm
  • Durchmesser vom Knauf: 34mm
  • Länge der Griffwicklung (ohne Knauf): 8,5cm
  • Dicke (Durchmesser) des Pariers ca. 2cm vom Ende gemessen: 9,32mm
  • Gewicht Dolch: 760 g
  • Gewicht Scheide: 139 g
  • Der Schwerpunkt des Dolches liegt direkt im Parier

Die obigen Spezifikationen können von Exemplar zu Exemplar leicht variieren.

Der Degenbrecher ist ein frühneuzeitlicher Parierdolch, der dazu dient, die gegnerische Klinge einzufangen (Klingenfänger). Der Degenbrecher war im 16. – 17. Jahrhundert vor allem in Italien und Deutschland gebräuchlich. Er besteht aus einer kräftigen, breiten Klinge, mit tiefen Einkerbungen, so dass die Klinge kammförmig aussieht. Durch die pfeilförmigen Zinken rutschte die gegnerische Klinge leicht in die Einkerbung, jedoch war das Herausziehen schwieriger, weil sich die Klinge beim Herausziehen leicht verkantete. Dieser Effekt wurde bei manchen Degenbrechern verstärkt, indem man in die Zinken federnd gelagerte Sperrhaken einbaute. Der Versuch, die Degenklinge herauszuziehen, blockiert den Haken und klemmt dadurch die gegnerische Klinge ein.

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