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Richtschwert, 17. Jahrhunbdert

Das Richtschwert ist traditionell das einzige Schwert ohne spitze Klinge gewesen. Hergestellt wurde es nach einer Vorlage aus dem 17. Jahrhundert.

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Artikelbeschreibung

Richtschwert, 17. Jahrhunbdert

  • Gesamtlänge ca. 107 cm
  • Klingenlänge = 78 cm
  • Länge der Parierstange ca. 23 cm
  • Klinge aus Federstahl W.Nr. 1.7102 (DIN 54SiCr6) in Öl gehärtet, Rockwellhärte ca. 47 HRC
  • Hergestellt in Tschechien.

 

Bedienungsanleitung zu Repliken der Blankwaffen

Als Richtschwert wird ein zweihändig geführtes Schwert bezeichnet, das im Mittelalter und bis in die Neuzeit zur Enthauptung von Verurteilten verwendet wurde. Der zu Enthauptende saß dabei aufrecht auf einem speziellen Richtstuhl. Im Gegensatz zum Bidenhänderschwert war die Klinge nur so lang wie bei einem einfachen Schwert (ca. 80-90 cm). Wie der Galgen galt das Richtschwert als „unehrlich“ und durfte nicht im „ehrlichen“ Kampf benutzt werden.

Typischerweise hatte seine Klinge eine abgerundete Spitze, die Klinge ist meist sehr breit, flach und klobig. Damit war es zum kriegerischen Stoßfechten nicht geeignet. Bei manchen erhaltenen Richtschwertern ist die Spitze zusätzlich mit drei runden Löchern perforiert, die verhindern sollten, dass man die Klinge anspitzt. In Mittelalterlichen Schriften werden technische Änderungen beschrieben, die die Genauigkeit und Wucht des Enthauptungsschlages verbessern sollten. Es soll hohle Richtklingen gegeben haben, deren Hohlraum mit Quecksilber gefüllt war. Beim Schlag strömte das flüssige Metall zur Spitze hin und vergrößerte dadurch die Wucht des Hiebes. Andere Versuche benutzten Metallperlen, die in Rillen in der Klinge eingesetzt wurden und beim Schlag zur Spitze rollten. Diese Änderungen sind nicht nachweisbar, vermutlich handelte es sich nur um vereinzelte Versuche.

Eine Eigenart der Richtschwerter waren Bild- und Spruchgravuren auf der Klinge. Häufig benutzte Zeichen waren: Rad, Galgen, der Tod Christi, die Mutter Gottes, die Heilige Katharina etc.

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